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Ach Elbenvolk...
Im
Winde, oh Wanderer, höre
ihr Lied, wie erhaben es
schallt
durch Täler und Auen;
durch Nebel und Nacht;
im
Lichte der Sterne so kalt.
Seid still, lauschet der Chöre.
Elben,
so sagte man einst,
sie seien Kinder des Einen, der ist;
so
sehr Kinder wie ich;
so sehr Kinder wie ihr;
heute sieht man
sie nur noch mit List,
doch sehen sie dich wenn du weinst.
Sie
blieben zu wenigen zurück im Schmerz.
Jedoch ohne Reue, denn
wahrlich groß ist ihr Herz.
Sie
blicken in Tränen zurück auf das
was war, und ihre Augen
sind nass.
Aber
wenn einmal in bitterster Not
du Elbereth anrufst, ob Teufel ob
Tod
zu halten sie, das vermögen sie nicht.
Denn siehe, es
steht ihnen Zorn im Gesicht,
dann eilen geschwind und ohne
Verdruss
die Elben herbei auf leichtem Fuß.
Sie
legen die Scheu ab
vor weltlichem Tand.
Sie nehmen die
Schwerter
gar fest in die Hand.
Dann
siehe den Feind, den finstren Troll,
er schleicht sich vom Felde
und dann
dreht er sich um und klopft nimmermehr an.
Denn die
Elben, die fürchtet er gar zu doll.
(Oliver)