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Lied
der Helden von Dorthonion
Im Reich der Schatten,
Dorthonion ,im Wald der Verzweiflung
Einst es sich begab, dass ein
Mann mit starker Hoffnung
Getragen von Wut und Hass, sich begab
auf die Jagd
Nach Wurm und Gesindel von jeglicher Art
Und war
die Suche auch noch so hart
Des Nachts wurde geschlachtet, am Tag
sich gelabt.
Nun war dieser Mann ein vom Tode Gezeichneter
Und
ohne ihn und seiner Mannen Taten,
Kein Elb würde singen das
Leithian - Lied;
Sein Weib, er hatte sie allzu lieb.
Doch
fliehen musste sie, konnte nicht bei ihm sein
Und höret nun,
was sich hernach ereignete:
Es ging das Gerücht unter
Melkors Schergen
Von den grausamen Dreizehn, die lachend
Und
singend in Dorthonions Bergen
Sie schlugen und trieben, ihnen
bange machend
Sich versammelten des Nachts an den Wassern Tarn
Aeluins klar,
Und verrichteten ihr Werk des Mordens Jahr um
Jahr.
Nun wurde der Ainu Melko ihrer gewahr.
Er ließ
sie jagen und plagen fürwahr.
Doch Barahir, denn so war
sein Name, ergab sich nicht
Und wenn sie auch kamen zu vielen des
Nachts
Er erschlug sie und lachte dem Feind ins Gesicht
Eines
verruchten Tages nun geschah es
Dass Verrat, begangen aus Liebe
und Angst,
Von Gorlim erpresst durch Folter und Axt
Ihren Tod
besiegelte. Ja so war es!
Doch hat auch in dieser finsteren
Stunde
Der Segen der Valar verlassen uns nicht.
Denn siehe, wer
lacht ihnen nun ins Gesicht
Und verbreitet von Barahirs Taten die
Kunde.
Sein Sohn es ist, Beren der Luthien fand,
Den
Silmarill gewann und das Herz dieser Fee.
Und tut ihm der schlimme
Verlust auch noch weh
So hat sich die Rache Barahirs doch erfüllt
durch Beren mit der einen Hand.
(Oliver)